
Warum Wälchli Concept? Wenn der Name der Entwicklung hinterherhinkt
Wie heissen wir? Und was soll unser Name nach aussen tragen?
Diese Fragen beschäftigen uns nicht erst heute. Sie waren bereits 2013 bei der Gründung ein Thema.
Schon damals war für uns klar: Wir wollen Türen nicht nur für unsere eigenen Projekte produzieren, sondern auch für den Wiederverkauf – also für andere Schreinereien.
Nur wussten wir damals noch nicht, ob die Schreinereien ihre Türen überhaupt von uns kaufen wollen.
Also entschieden wir uns dafür, unsere Ausrichtung nach aussen und damit auch unseren Namen allgemein zu halten. Nach vielen Diskussionen und noch mehr Varianten stand er irgendwann fest:
Schreinerei Wälchli GmbH.
Aller Anfang ist schwer
Die ersten Jahre zeigten ziemlich schnell, dass das Liefern als Schreiner für den Schreiner tatsächlich nicht ganz so einfach ist.
Etwas engstirnig – wir dürfen das sagen, wir gehören schliesslich zur gleichen Gilde – ist der Schreiner manchmal schon.
Bei der Konkurrenz einkaufen?
Sicher nicht …
Trotzdem konnten wir irgendwann den ersten Schreinerkunden gewinnen. Noch vorsichtig wurde bestellt. Der erste Kunde brachte den zweiten, der zweite den dritten und irgendwann wurde aus einer Idee ein wichtiger Teil unseres Unternehmens.
Ein wesentlicher Grund dafür war und ist unsere Dienstleistung. Diese haben wir von Anfang an sehr hoch priorisiert.
Wir wollten nicht einfach Türen liefern. Wir wollten Lösungen liefern.
Und genau das sollte unsere Entwicklung stärker beeinflussen, als wir damals wahrscheinlich gedacht hatten.
Wenn eine Türe sprechen lernt
Mit der Anzahl Türen nahm auch deren Komplexität zu.
Plötzlich ging es nicht mehr nur um Holz, Beschläge und Masse. Immer häufiger kamen elektrische Komponenten dazu. Zutrittskontrollen, Einbruchmeldeanlagen und weitere Systeme mussten mit der Türe zusammenspielen.
Und damit wurde auch die Welt rund um die Türe immer wichtiger.
Elektriker mussten einbezogen werden. Lieferanten von Einbruchmeldeanlagen oder Zutrittskontrollen mussten koordiniert werden. Bedürfnisse von Nutzern und Bauherren trafen auf Anforderungen von Behörden.
Und irgendjemand musste das Ganze in einen Rahmen bringen, der am Ende auch tatsächlich funktioniert.
Immer häufiger waren wir genau dieser Jemand.
Aus der Frage „Welche Türe braucht es?“ wurde immer öfter die Frage:
„Wie lösen wir das?“
Wenn der Name der Entwicklung hinterherhinkt
Parallel dazu verlagerte sich unser Geschäft immer stärker vom Direktmarkt in den Wiederverkauf.
Irgendwann kamen rund 80 Prozent unseres Umsatzes aus diesem Bereich. Damit entstand auch die Möglichkeit, als offizieller Fachhändler für Türen aufzutreten.
Spätestens mit der Partnerschaft mit Jeld-Wen und unserer Aufnahme als Fachhandelspartner begann unser bisheriger Firmenname endgültig zu wackeln.
Denn da standen wir nun:
Eine Schreinerei, die Fachhandel für andere Schreinereien betreibt.
Das funktionierte zwar in der Praxis – im Namen erklärte es sich aber nicht besonders gut.
Gleichzeitig entwickelte sich noch etwas anderes weiter.
Vom Lieferanten zum Fachplaner
Die Wünsche nach Beratung und Planung rund um die Türe blieben nicht stehen.
Immer mehr Projekte wurden neben der eigentlichen Türlieferung durch Dienstleistungen ergänzt. Und irgendwann gab es sogar Projekte, bei denen wir gar keine Türen mehr lieferten.
Wir waren nur noch als Fachplaner dabei.
Das war ein entscheidender Schritt.
Denn damit wurde deutlich: Unser Wissen und unsere Arbeit waren längst nicht mehr zwingend an ein Produkt aus unserer eigenen Werkstatt gebunden.
Wir planten, koordinierten und entwickelten Lösungen.
Und dann öffnete uns die Türe tatsächlich noch eine weitere Türe.
Vom Emmental in die weite Welt
Irgendwann durften wir unsere erste Schweizer Vertretung im Ausland bei einem Sicherheitsprojekt begleiten.
Auf dieses Projekt folgten weitere Vertretungen und Botschaften. Dort waren unsere Leistungen in der Türfachplanung gefragt – und später zunehmend auch eine umfassende Sicherheitsplanung.
Damit entstand schliesslich unsere Sicherheitsfachplanungsabteilung.
Wenn mir das jemand bei der Gründung 2013 erzählt hätte?
Ich weiss nicht, ob ich es geglaubt hätte.
Was sind wir jetzt eigentlich?
Irgendwann mussten wir uns deshalb eine ziemlich einfache Frage stellen:
Passt „Schreinerei Wälchli“ eigentlich noch zu dem, was wir heute machen?
Eine Schreinerei, die gleichzeitig Türfachhändler und Sicherheitsplaner ist?
Eine Schreinerei, die einerseits Türen produziert und andererseits Sicherheitskonzepte für anspruchsvolle Gebäude plant?
Eine Schreinerei, die Fachplanungsmandate übernimmt, bei denen gar keine eigene Türe geliefert wird?
Es wurde zunehmend schwierig, all das unter unserem bisherigen Namen verständlich nach aussen zu tragen.
Nicht weil wir keine Schreinerei mehr sein wollten.
Ganz im Gegenteil.
Dort kommen wir her. Das Handwerk, die Erfahrung aus der Werkstatt und das Verständnis dafür, wie etwas am Ende tatsächlich gebaut und montiert werden muss, gehören bis heute zu uns.
Aber wir sind eben nicht dort stehen geblieben.
Der Name musste folgen
Deshalb brauchten wir einen Namen, der neutral genug ist, um unsere verschiedenen Bereiche nicht einzuschränken – und gleichzeitig stark genug, um für das zu stehen, was uns verbindet.
Wir denken in Lösungen.
Wir verbinden Handwerk, Technik, Planung und Sicherheit.
Und wir beschäftigen uns nicht nur mit einzelnen Produkten, sondern mit dem Konzept dahinter.
Damit war irgendwann klar:
Der Name muss der Entwicklung folgen.
Aus der Schreinerei Wälchli GmbH wurde die Wälchli Concept GmbH.
Für mich ist das deshalb weniger ein neuer Name als vielmehr ein Name für das, was in den vergangenen Jahren ohnehin entstanden ist.
Die Schreinerei ist nicht verschwunden.
Sie ist gewachsen.
Gestatten Sie: Wälchli Concept GmbH.
Ihr Partner für Tür- und Sicherheitskonzepte.
Ihr Partner für konzipierte Türen.
Und Ihr Kompetenzzentrum rund um Türen und Sicherheit.
